Stadtradeln 2026 - Siegerehrung im alten Schulhof
Zur Siegerehrung, zu der die Gemeinde eingeladen hatte, trafen sich die Stadtradler, die in diesem Jahr die meisten Kilometer erstrampelt haben.
Diese Veranstaltung sei eine schöne Tradition, sagte Bürgermeister Matthäus Bürkle und er erinnerte an einen tollen Zeitraum, der das Stadtradeln wieder zu einem grossen gemeinschaftlichen Erlebnis werden ließ. Er lobte die Schülerinnen und Schüler der Schlosswiesenschule, die unter der Leitung von Lehrerin Anabel Diener mit dem „Schulradeln“ wieder zum grossen Erfolg der Gemeinde beigetragen hätten.
Einziger kleiner Wehrmutstropfen sei die Tatsache, dass die Parlamentarier nicht ganz an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpften und ihren Meistertitel nicht verteidigen konnten. Aber damit könne man gut leben, sagte der Bürgermeister.
Der Eschelbronner Radsportbotschafter Pasi Echner nahm dann die Siegerehrung in den einzelnen Kategorien vor und er betonte, dass sich jeder Stadtradler als Sieger fühlen darf.
Es seien wieder einige Bestleistungen übertroffen worden, was Grund zur Freude und zum Feiern sei. Aber man müsse sich auch bewusst sein, dass man irgendwann an seine Grenzen stösst und dass man nicht jedes Jahr nochmal eine Steigerung erwarten kann.
Eines der Geheimnisse des Eschelbronner Erfolgs sei die Tatsache, dass mit 280 Teilnehmern jeder zehnte Eschelbronner beim Stadtradeln mitgemacht hat.
Das ist im Vergleich zu anderen Kommunen einzigartig. Um den Nachwuchs, so Echner, brauche man sich keine Sorgen machen, denn junge und talentierte Radler und Radlerinnen stehen in den Startlöchern.
Die Siegerehrung begann mit den Ehrungen der jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Aus der Schlosswiesenschule belegten Ben Tuch (330 km), Mia Käfer (305 km) und Leon Honisz (166 km) die ersten drei Plätze.
In der Kategorie Jugend U 18 war Lukas Käfer (762 km) ganz vorne, gefolgt von Ben Tuch und Mia Käfer.
Mit einem Sonderpreis wurde der 86-jährige Rainer Wildermuth als ältester Teilnehmer gewürdigt. Er legte für das Team „Wolfsrudel) stattliche 383 km zurück, obwohl er durch eine Sturz stark gehandicapt war.
Auch bei den Damen waren wieder hervorragende Ergebnisse zu verzeichnen.
Maike Himmelhan (Wolfsrudel) nähert sich mit 1.663 km der 2000 km-Marke, Juliane Dinkel (Club Cycliste) hat mit 1.213 km die 1000-er-Marke locker übersprungen und Melanie Brenner-Maurer (Rathausrenner) schaffte stolze 823 km für das Rathaus-Team.
Als man Maximilian Stier (TV Hobbyradler) im vergangenen Jahr aufgrund seiner Leistungen ein Rennrad schenkte, da schoss man sich ein Eigentor, sagte Echner.
„Die Büchse der Pandora wurde geöffnet“, denn Stier steigerte sich dieses Jahr noch einmal auf unglaubliche 3.229 km, schon mit einigem Abstand auf die Nächstplatzierten Pasi Echner (Club Cycliste) mit 2.166 km und Tobias Karpstein (Club Cycliste) mit 2.078 km.
In der Teamwertung verdrängte dieses Jahr der Club Cycliste (14.223 km) den Dauersieger der vergangenen Jahre TV Hobbyradler (13.875 km) auf den 2. Platz. Dritter wurde hier das Wolfsrudel (12.885 km).
Weitere 18 Teams waren für das Schreinerdorf am Start, dies zeigt die ganze Bandbreite der Eschelbronner Radsportfamilie.
Alle Geehrten erhielten Urkunden und kleine Anerkennungspräsente und die Stadtradel-Organisatorin im Rathaus Melanie Filsinger hatte mit ihren Rathaus-Kolleginnen im Hintergrund schon die Getränke- und Snack-Bar aufgebaut, wo noch viele Fachgespräche geführt werden konnten.