Blick hinter die Kulissen der Eschelbronner Wasserversorgung | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Kontinuierliche Investitionen zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur

Blick hinter die Kulissen der Eschelbronner Wasserversorgung

Eschelbronn kann sich glücklich schätzen, die Wasserversorgung aus einer eigenen Quelle sicherstellen zu können. Zur Aufrechterhaltung dieser wichtigen Infrastruktur muss aber auch kontinuierlich investiert werden.

Im Vergangenen Jahr wurde die Quelle im Hetzenloch, mit einem neuen Quellsammelschacht ausgetattet und über 1000 Meter lange Quellleitung hin zum Pumpwerk wurde vollständig erneuert. Das waren Kosten von immerhin rund einer Million Euro.

14 Liter in der Sekunde spuckt die Quelle aus und deckt damit 85 Prozent des Wasserverbrauchs im Ort. Der Rest des Wassers kommt aus dem Bodensee als zweites Standbein und zur Durchmischung.

Vom Pumpwerk im Hetzenloch wird das Wasser quer durch den ganzen Ort in den Waserhochbehälter „Weisser Berg“ geleitet, der Anfang der 1970er Jahre gebaut wurde.

Von dort oben läuft das kostbare Nass wieder in das Kanalnetz ins Dorf hinunter.

Jeden Tag werden ungefähr 320 Kubikmeter Wasser verbraucht.

Bauhofleiter und Wassermeister Klaus Dinkel hat dieses komplexe System stets im Auge.

Von den beiden getrennten Wasserbehältern mit einem Fassungsvermögen von je 350 Kubikmetern wurde jetzt einer gereinigt und mit einer neuen Polyethylen-Kunststoffbeschichtung ausgestattet, die Arbeiten wurden von der Firma BKU Beton-Korrosionsschutz aus Lampertheim ausgeführt.

Auf einem Monitor kann der Wasserpegel der beiden Kammern überwacht werden

Zwischen den Behältern und der Wand ist ein Abstand von wenigen Millimetern, um Risse oder undichte Stellen schnell erkennen zu können.

Auf einem Monitor kann der Wassermeister den genauen Wasserpegel in den Behältern überwachen, die über Nacht aus der Quelle im Hetzenloch wieder aufgefüllt werden. Auch die Menge an zugeführtem Bodensee-Wasser kann exakt gesteuert werden.

84.000 Euro waren für diese Maßnahme fällig, die zweite Kammer soll im nächsten Jahr auf die gleiche Art und Weise beschichtet werden.

Es sind hohe Investitionen, aber notwendige Maßnahmen, die in diesem Zusammenhang anfallen, aber dann ist die Wasserversorgung im Ort wieder auf dem neuesten Stand der Technik.